wow 16 Monate Pause und doch so einiges passiert

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Über ein Jahr keine Bike Highlights? Nicht wirklich, es war doch viel los. Viel Neues aber auch einige alt bekannte Locations und Touren. Vinschgau zum Beispiel ist mein zweite Home Trail Destination geworden. Wir versuchen so oft es unsere Zeit zulässt ein paar Tage dort zu verbringen. Aber fangen wir mal ganz von Vorne an. Wie begann eigentlich das Bike Jahr 2017? Natürlich wie fast immer im Winter mit einem ausgeklügelten Fitness Plan um im Frühjahr mit meinen Freunden von den woidriders.eu Spaß zu haben.

So richtig begonnen hat die Saison 2017 mit einer kleinen Technik Tour im Februar mit einer meiner typischen Winterrunde im Raum Landshut. Doch dann wieder ein paar Tage und Wochen zurück im Winter. Das Wetter spielte nicht so ganz mit und das Lauf und Fitness Training stand wieder im Vordergrund. Im März dann der nächste Versuch in die heimische Saison zu starten. Diesmal mit Sascha dem Chef der Woidriders. Ohne Sascha und seiner genialen Trail Scouting Aktivitäten und Organisationstalent ein paar Verrückte zusammenzuhalten wäre der Bayerische Wald halb so interessant für Mountain Biker. Zurück zum März Biken auf den Falkenberg Home Trails. Eine super Technik Trainings Einheit um mit dem Bike wieder warm zu werden. Es waren ja dann doch schon ein paar Wochen Entwöhnung. Zurück auf den Technik Trails in Landshut ging die Saison dann schon langsam wirklich los. Langsam wurden auch die Trails im Bayerischen Wald schneefrei und die ein oder andere kleine Tour ging dann doch zusammen. Zu Ostern kam dann ein erstes Bike Highlight, Finale Ligurien. Mit Frank sind wir nach ein paar Tage im Vinschgau, an denen wir das Oster Fest gefeiert haben und hm mit Bergsteigen gesammelt haben nach Finale aufgebrochen. In Finale fanden wir Idealbedingungen vor. Während unsere Bike Freunde in Deutschland mit einem erneuten Winter- und Kälteeinbruch nahe an der Verzweiflung waren, genossen wir Sonne und Trail Spaß vom Feinsten. Wie die fünf Touren die wir gefahren sind noch heißen, habe ich mir nicht gemerkt. Da es unser Erster Trip nach Finale war spielte das für uns eher eine untergeordnete Rolle. Wir genossen die Gegend und vor allem die Trails. Daher folgen nach den Bildern eine einfache Liste der Touren.

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Erste Tour in Finale; Zweite Tour in Finale; Dritte Tour in Finale; Vierte Tour in Finale; Fünfte Tour in Finale;

Shutteln kam für uns nicht in Betracht. Das kann man machen wenn man nicht wie wir auch ein wenig mehr von der herrlichen Landschaft erleben möchte. Klar Shutteln wir auch ab und zu mal. Aber eben nicht in einer neuer Location.

Wieder zu Hause angekommen wurden die Home Trails wieder in Anspruch genommen um nicht aus der Übung und Kondition zu kommen. Natürlich haben wir auch die ein oder andere woidriders.eu Tour gemeinsam unternommen. Die Bayerischen Wald Trails sind für mich, trotzt der Nähe zu den Alpen ein echtes Revier dass sich jeder genauer anschauen sollte. Die hart erarbeiteten Trails behalten wir uns bewusst für uns. Wer trotzdem Lust hat ein paar schöne Touren zu finden und zu fahren haben ein paar Highlights ihren Weg auch in das offizielle Bayerische Wald Touristik Portal gefunden.

Das nächste Highlight in 2017 war mein neues Material. Das Fritzz hat mir so gute Dienste geleistet da konnte ich mich nicht für eine Alternative begeistern lassen. Kurzum, das Fritzz 2017 180 HPA SL gefahren mit Dauergrinsen im Gesicht und gekauft. Einzig die mit den Bremsen bin ich Stand heute nicht wirklich zufrieden. Die werden in den nächsten Monaten sicher getauscht werden müssen.

Der nächste Stop in Italien war dann der Gardasee. Hier haben wir zu Pfingsten ein paar Tage mit Freunden verbracht. Im Vordergrund stand Windsurfen und Erholung. Da der Wind wirklich gut war die Tage blieben für Bike Touren nicht viel Zeit. Zum Schluss wurde es dann eine Tour. Mit dem St. Martin Trail habe ich mich für einen Hinterland Ausflug entschieden, den ich nicht bereut habe. Ich hatte nur ein wenig mit dem Edge 1000 zu kämpfen bis ich die richtige Strecke fand.

Den Rest vom Juni verbrachten wir wieder häufiger im Bayerischen Wald bis es dann Anfang Juli für ein paar Tage wieder ins Vinschgau ging. Sascha verbrachte dort seinen Sommerurlaub. Alleine lassen war nicht. Nach dem er sich an einem seiner Ersten Tage voll verausgabt hatte weil Trail Lost Angst ihn führte. Ergo Scouting und die nächsten drei Touren gingen dann auf meine Kappe. Natürlich in Absprache mit dem Master Scout. Fünf Tage – fünf Touren. Der Anfang machte gleich ein Double Trail (Tarscher/Tschilli). Zuerst rauf auf die Tarscher Alm (mit Lift Support) und den den Tarscher Trail wieder runter um gleich im Anschluss auf der anderen Seite hoch zu St. Martin zu radeln für den Tschilli Trail mit der linken Abschluss Variante. Dann wieder ein Höhepunkt der Verrücktheit. Trotz der Hinweise 1000 Stufen tragen, konnte ich Sascha nicht davon abhalten den 24er und eine eher seltenere Variante der Südseite bei Naturns zu wählen (hier bewusst auch keinen Link den diese Variante bleibt unter uns). Besprochen getan und das k.o. für diesen Tag. Aber schön war es. Der Nachmittag war dann Pause und Relaxen und natürlich Bike pflegen. Der nächste Tag sollte dann auch ein wenig Erholung bieten und wir entschieden uns zum Passo Stelvio shutteln zu lassen und in einer kleinen Gruppe den Goldsee Trail in der Kombination Goldsee – Bim Bam ab zu fahren. Über diese Tour gibt es genügend Informationsmaterial daher auch kein Link von mir. Ganz witzig war dann der Bike Tausch mit dem Guide für das untere drittel der Tour. Das Propain Tyee das der Guide gefahren hat hätte dringend gewartet werden müssen. Ob die ausgeschlagenen Lager und die maroden Bremsen wirklich nur an der Wartung lagen kann ich nicht beurteilen. Jedoch eines war sicher ich war froh unten wieder auf meinem Fritzz zu sitzen, auch wenn ich damit dem Guide sein Grinsen nehmen musste. Nachdem der Shuttle Tag dann doch ehr Erholung war entschlossen wir uns auf die andere Seite uns zu begeben und Meran 2000 mit seinen Stoanernen Mandln aufzumachen. Diesmal auch mit Lift Unterstützung. Ich finde ein echtes must ride in der Region. Nicht unbedingt wegen der Trail Schwierigkeit (S2-3) sondern wegen der Natur und den Mandln. Unser Abschiedstour für war dann eine auch nicht veröffentlichte kurze Naturns Variante.

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Das war es dann auch schon wieder für den Sommer, den wir wieder in den Alpen und hauptsächlich im Bayerischen Wald verbrachten. Den Herbst leitete ich dann mit ein paar Touren auf Sardinien ein, wobei da nicht wirklich etwas besonders interessantes dabei war. Der Fokus auf Sardinien war Windsurfen und das Bike nur Begleiterscheinung. Die Restlichen Touren im Herbst wurden dann wieder im Vinschgau gefahren. Alles bereits mehrfach beschriebene Klassiker auf die ich nicht näher eingehe.

Tja das war es dann auch schon mit den Rückblick und dem Winter Training auch fast schon wieder. Es ist März und bald Ostern. Und wie es die Tradition so will werde ich meine ersten echten hm im Vinschgau mir erarbeiten um mich wieder an das Bike zu gewöhen das natürlich über den Winter gepflegt wurde.

In diesem Sinne ride on und hoffentlich in diesem Jahr wieder zeitnahe Berichte von den Touren.

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