Tschilli Trail mit Annenberg Uphill (inkl. Tragepassage Abkürzung)
Diese Tour vom Bike Opening Vinschgau 2015 ist eine kleine Wiederholung mit Alternativer Anfahrt.
Region Übersicht
Kompass Wander – Rad – Skitouren Naturns Latsch Schnalstal (051)
Garmin .gpx Tour/Track Original
Tour Eckdaten
| Länge | 10,73 km |
| Höhenunterschied | 981 m |
| Dauer | 1:43 Stunden |
| Kondition | herausfordernd |
| Fahrtechnik | einfach (max. S2) |
| Ø Temperatur °C | 8,8 (März) |
| Ø Geschwindigkeit | 6,3 km/h |
Höhenprofil
–
Tour Beschreibung
Ausgangspunkt der Tour ist der Parkplatz am Bahnhof der Vinschgerbahn in Goldrain. Von dort aus fahren wir quer durch Goldrain. Die einfache Alternative ist über die Annenberg (19er) Forststraße oder herausfordernder – meine Variante – über den direkten Weg mit einer Tragepassage von knappen 150 hm über den 6b und 2er auf die Annenberg Forstrasse. Danach geht es einfach auf der Forststraße bergauf bis zum Schloss Annenberg. Kurz nach dem Schloss geht es rechts zuerst auf den 6er der dann zum 16er wird. Ab hier ist der Uphill ausgeschildert. Diesmal kann man dem schwarz ruhig glauben. Unangenehm und unnachgiebig erklimmt man auf kurzer Distanz einige Höhenmeter und kreuzt dabei den Tschilli und den Sunny Benny Trail bis wir wieder auf der bekannten Bergstraße kurz unterhalb des Sunny Benny Startpunkts gelangen. Die paar hm auf Teer sind dann eine Wohltat.
Der dann folgende über 1.000 hm Trail Mix Sunny Benny / Tschilli ist bekanntes Terrain.
Tour Video
Da es sich lediglich um eine Alternative Uphill Variante handelt, findet ihr das Tour Video im Beitrag Tschilli Trail der Klassiker
Propain Trail (2015 neu)
Diese Tour vom Bike Opening Vinschgau 2015 ist eine absolut neue, aber angelegte Strecke die seit heute offiziell befahrbar ist.
Region Übersicht
Kompass Wander – Rad – Skitouren Naturns Latsch Schnalstal (051)
Garmin .gpx Tour/Track Original
Tour Eckdaten
| Länge | 17,64 km |
| Höhenunterschied | 791 m |
| Dauer | 1:46 Stunden |
| Kondition | mittel |
| Fahrtechnik | einfach (max. S2) |
| Ø Temperatur °C | 18,9 (März) |
| Ø Geschwindigkeit | 9,9 km/h |
Höhenprofil
Tour Beschreibung
Ausgangspunkt der Tour ist der Parkplatz am Bahnhof der Vinschgerbahn in Goldrain. Von dort aus fahren wir Richtung Vetzan. In Vetzan halten wir uns dann immer an die Hinweisschilder Richtung Tappein und fahren auf dem Tappeiner Weg bis auf knapp 1.300 m. Die Teerstraße nach oben zieht sich herrlich durch duftende Pinienwälder in einem Sonne Schatten Mix. Kurz vor Tappein erreichen wir die Schranke zum 11er Wanderweg Richtung Patsch. Auf diesem Stück ist es eine Forstrasse die leicht bergauf führt. Nach ein paar hm Metern erreichen wir eine schöne Bank in der Sonne und herrlichem Panoramablick die zu einer kurzen Pause einlädt bevor wir uns in den frisch angelegten Trail begeben.
Die Jungs vom Vinschgaubike haben wirklich in drei Wochen Arbeit einen netten Trail angelegt der im oberen Teil sehr flowig fahrbar ist. Im mittleren Teil etwas anspruchsvoller wird bis er dann im unteren Teil gute geeignet ist um das Umsetzen zu erlernen oder aber an seiner Anlieger Technik gefeilt werden kann. Kurzum ein nettes Vergnügen für zwischendurch doch ich persönlich mag lieber die herrlichen Natur Trails die einem ein mehr Fahrtechnik abverlangen.
Tour Video
(Einstieg über 14er)
15er Flow Geheimtipp Schlanders
Diese Tour vom Bike Opening Vinschgau 2015 ist noch nicht so in den Tour Portalen vertreten. Zum Glück. Es ist keine technische Herausforderung sondern Flow Spaß pur.
Region Übersicht
Kompass Wander – Rad – Skitouren Naturns Latsch Schnalstal (051)
Garmin .gpx Tour/Track Original
Tour Eckdaten
| Länge | 16,66 km |
| Höhenunterschied | 939 m |
| Dauer | 1:59 Stunden |
| Kondition | mittel |
| Fahrtechnik | einfach (max. S2) |
| Ø Temperatur °C | 12,5 (März) |
| Ø Geschwindigkeit | 8,3 km/h |
Höhenprofil
Tour Beschreibung
Ausgangspunkt der Tour ist der Parkplatz am Bahnhof der Vinschgerbahn in Schlanders. Von dort aus fahren wir Richtung Kortsch und Sonnenberg. In Kortsch folgen wir dem Sonnenberg Schild ab da geht’s dann Rampe für Rampe bergauf vorbei an St. Ägidius und der wunderschön an den Berg gebauten St Georg Kirche/Kapelle. Wir schrauben uns Kehre für Kehre einfach weiter nach oben. Doktor Waldele (schaut aus wie Meister Yoda) passieren wir und weiter bis zur Platzohl Abzweigung. Von da aus geht es Richtung Waldenthaler Hof. Auf dieser Strecke haben wir einen herrlichen Panoramablick. Ein paar hm Meter später erreichen wir den Trail Einstieg. Dieser ist unscheinbar direkt an einem Holzgatter und ist auch ebenso unscheinbar markiert. Prägt euch einfach das Foto ein.
Ab hier heißt es dann einfach den weichen Wald und Wiesen Boden genießen. Der Trail führt im oberen Bereich mitten durch Weideland. Passt also auf die Viecher auf. Auch das Finden der richtigen Trail Spur benötigt vollste Aufmerksamkeit. Der Trail verläuft direkte auf dem 15er den wir bis zur Kortscher Leiten Weg genießen. Sobald man auf dem Leiten Weg trifft, halten wir uns links und rollen genüsslich weiter bis wir wieder auf der Doktor Waldele Höhe auf die Straße treffen auf der wir uns nach oben gekämpft haben. Eine wahre Genusstour für Freunde des Flows.
Tour Video
Das Double Holly Hansen und Ötzi Trail (untere Passage)
Der fünfte Tour Tag brachte einen Double. Den Beginn machte der zweite Klassiker, der Holly Hansen. Am Nachmittag dann noch kurz einen Teil vom Ötzi Trial. Der Holly Hansen brachte mir meine erste Panne ein. Am Hinterrad riss eine Speiche.
Region Übersichten
Holly Hansen (mit GPS Fehler)
Ötzi Trail – unteres Teilstück.
Kompass Wander – Rad – Skitouren Naturns Latsch Schnalstal (051)
Garmin .gpx Tour/Track Original Holly Hansen
Garmin .gpx Tour/Track Original Ötzi Trail untere Sektion
Tour Eckdaten Holly Hansen
| Länge | 14,5, km |
| Höhenunterschied | 847 m |
| Dauer | 2:24 Stunden |
| Kondition | einfach |
| Fahrtechnik | einfach (S1) |
| Ø Temperatur °C | 8,8 (März) |
| Ø Geschwindigkeit | 6,1 km/h |
Tour Eckdaten Ötzi Trail
| Länge | 16,66 km |
| Höhenunterschied | 746 m |
| Dauer | 2:08 Stunden |
| Kondition | einfach |
| Fahrtechnik | einfach (S1) |
| Ø Temperatur °C | 15,1 (März) |
| Ø Geschwindigkeit | 7,8 km/h |
Höhenprofil Holly Hansen
Höhenprofil Ötzi Trail
Tour Beschreibung
Trotzt Sonntag und besten Bike Bedingungen bin ich keiner einzigen Seele auf beiden Touren begegnet. Kein Biker und auch kein Wanderfolk. Wow das nenne ich Genuss Biken pur. Auf Tourenbeschreibungen verzichte ich heute. Es sind zwei durchwegs bekannte und im Netz gut dokumentierte Touren.
Einzig zu Berichten gibt es, dass der Holly Hansen im oberen Segment noch ziemlich, wenn nicht sogar extrem schmierig war. Der Lehmboden bot keinen wirklich guten halt. Weiter untern dann Top. Auch kostete der Holly Hansen mich eine Speiche. Ein fetter Felsenschlag brachte eine Speiche zum einknicken. Trotzdem bin ich am Nachmittag dann noch den Ötzi Trail gefahren. Beide Trail Stücke sind butterweiche Waldboden Trails und wenig verblockt sondern die der flowigen Art.
Tour Video
(Holly Hansen)
(Ötzi Trail)
Tschilli Trail der Klassiker
Die vierte Tour vom Bike Opening Vinschgau 2015 führt direkt zu einem Klassiker. Für mich war es Uphill heute etwas zäh. Nicht nur wegen den montierten DH HR Reifen der auf Teer zu kleben scheint, sondern auch die vorherigen Touren machten sich bemerkbar.
Region Übersicht
Kompass Wander – Rad – Skitouren Naturns Latsch Schnalstal (051)
Garmin .gpx Tour/Track Original
Tour Eckdaten
| Länge | 21,79 km |
| Höhenunterschied | 1.032 m |
| Dauer | 2:27 Stunden |
| Kondition | einfach |
| Fahrtechnik | mittel (S2) |
| Ø Temperatur °C | 17,4 (März) |
| Ø Geschwindigkeit | 8,9 km/h |
Höhenprofil
Tour Beschreibung
Ausgangspunkt der Tour ist der Parkplatz am Bahnhof der Vinschgerbahn Castelbello Ciardes (Kastelbell-Tschars). Von dort aus über die Brücke und rechts auf den Radweg abbiegen. Den folgen wir nur ein paar Meter und fahren dann ein ganz kurzes Stück auf der Hauptstraße bis wir links abbiegen und dem Schild St. Martin / Trumsberg folgen. Und von nun an geht es bergauf und bergauf und bergauf immer dem Schild St. Martin folgend. Heute nehmen wir den klassischen Trail Einstieg und sparen uns die oberen Sektionen.
Wochenende typisch war heute etwas mehr los. Bergauf wurde ich ein paar Mal überholt was sich aber dann im Downhill wieder umkehren ließ. Zum Trail selber muss ich nicht viel schreiben da gibt es ausreichende Informationen im Netz. Wer sich an den Track hält wählt eine der schwereren Varianten. Über S2 geht es aber nicht hinaus. Bei diesem Trail steigt die Schwierigkeit mit der Geschwindigkeit daher auch der Grund für das einzige Trail Foto. Der Tour Film enthält dann aber die komplette Strecke.
Tour Videos
Variante Shuttle Einstieg
Variante Sunny Benny Einstieg
14er St. Martin / Egg / Zuckbichl zum Propain Trail
Die Dritte Tour vom Bike Opening Vinschgau 2015 befindet sich auf der Sonnenseite bei S Martino Monte. Sie ist in dieser Form eine Mischung aus althergebrachten 14er/12er Kombination mit einer eingebauten Schleife des neuen Vinschgaubike Propain Trails (zum Zeitpunkt dieses Artikels war der Name noch nicht bekannt und wurde von mir Go14 genannt). Die Sektion 1 –2 waren noch gesperrt.
Region Übersicht
Kompass Wander – Rad – Skitouren Naturns Latsch Schnalstal (051)
Garmin .gpx Tour/Track Original
Tour Eckdaten
| Länge | 36,45 km |
| Höhenunterschied | 1.780 m |
| Dauer | 4:21 Stunden |
| Kondition | mittel |
| Fahrtechnik | schwer (S3 mit S4 Anteilen) |
| Ø Temperatur °C | 14 (März) |
| Ø Geschwindigkeit | 8,4 km/h |
Höhenprofil
Tour Beschreibung
Ausgangspunkt der Tour ist der Parkplatz am Bahnhof der Vinschgerbahn Castelbello Ciardes (Kastelbell-Tschars). Von dort aus über die Brücke und rechts auf den Radweg abbiegen. Den folgen wir nur ein paar Meter und fahren dann ein ganz kurzes Stück auf der Hauptstraße bis wir links abbiegen und dem Schild St. Martin / Trumsberg folgen. Und von nun an geht es bergauf und bergauf und bergauf immer dem Schild St. Martin folgend. Alle Einstiegspunkte zum super bekannten, aber im direkten Vergleich zu dieser Tour, langweiligem Tschilli Trail ignorieren wir bis wir am Kaser auf 1.675m ankommen. Hier gönnen wir uns eine Pause. Wer möchte kann den super leckeren, hausgemachten Kuchen auf der windgeschützten Sonnen Terrasse mit Blick auf die umliegenden Gipfel genießen. Unter anderem auch mit perfekten Blick auf meine Vinschgau Lieblingstour – dem Schartl. Gestärkt fahren wir weiter Richtung Pardatsch / Egg. Beachtet bitte an der Kreuzung an der es rechts Richtung St. Martin geht die Hinweisschilder für den 14er. Zur Wanderer Zeit ist dieser erst ab 14 Uhr für Biker geöffnet. Haltet euch daran damit dieser perfekte Trail lange erhalten bleibt und nicht zu einem Verbot wird.
Um’s Egg herum fahren wir noch ein kleines Stück bis nach Forra, zum Einstiegspunkt in den 14er Trail. Ich finde es immer wieder interessant wie die Beschilderung von einem roten S3 Trail ausgeht. Er ist definitiv nicht für Enduro Einsteiger geeignet. Wer S3 und in Teilstücken S4 Bereiche nicht sicher beherrscht, sollte lieber weiter unten eine der Tschilli Trail Abzweigungen versuchen. Zurück bei Forra dem Einstiegspunkt. Wenn man Glück hat trifft man hier den Alten Bauern der noch mit seiner Holzkrachse Holz vom Berg runterschleppt. So gesehen und gegrüßt im letzten Herbst. Ab jetzt heist es Genuß Trail Surfen an der Höhenlinie entlang. Geht es ruhig an den ein paar Überraschungen verbergen sich und vor Zuckbichl wird es herausfordernd. Ich kann euch nur raten genießt die Flow Passagen und meistert die Steilpassagen und verblockten, stufigen Gemeinheiten. Kurz vor Platsch trifft man dann auf eine Forststraße der wir bis zum Wiedereinstieg in den 14er und 11er einfach runter rollen. Kurz nach der Einfahrt ist dann auch schon der Einstieg in den neuen Propain Trail, den ich auf Grund der noch angebrachten Sperrung meide. Aber der 14er macht auch Laune. Ich kann mir gut vorstellen, dass auf Grund des neu angelegten Trails das Teilstück des 14er Natur Trails irgendwann für Biker gesperrt wird. Es gibt ja jetzt eine angelegte Strecke parallel dazu. Dem 14er folgend treffen wir ein gutes Stück weiter unten wieder auf den Propain Trail (Sektion 3). Hier wich ich von meinem Ursprungsplan ab und gönnte mir das kleine Teilstück eines frisch angelegten Trails. Leider war er noch viel zu weich um wirklich gas geben zu können. Aber der Ersteindruck ist hervorragend. Wieder ein paar hm weiter unten spuckt der Propain Trail einem auf der Straße wieder aus. Jetzt kann man sich entscheiden ob man die Straße nach Schlanders runter fährt oder ob man sich noch mal 100 hm nach oben begibt um wieder auf den 14er zu gelangen. Für mich keine Entscheidung den der Abschluss des 14er hat es nochmals in sich. Hier wird er so richtig anspruchsvoll und herausfordernd. Was auf der Karte harmlos aussieht sollte man nicht unterschätzen. Den Downhill oder soll ich lieber schreiben dem Trail Spaß folgt man bis zur Abzweigung auf den 13er der ein herrlicher, sich am steilen Felsen entlang schlingernder Höhenlinien Pfad auf 800 m ist. Genießt es, den hier können euch schon mal Wanderer nach einer Kurve entgegenkommen und Ausweichen kann man nicht wirklich außer man liebt Base Jump. Unten angekommen fahren wir dann über Goldrain, Tiss und über den komplett neu angelegten Teilstück des Radweges an der Latsch entlang bis zu unserem Ausgangspunkt.
Tour Video
Nöderberg 5er mit Ötzi Trail
Die Zweite Tour vom Bike Opening Vinschgau 2015 ist im März eine wahre Fitness Herausforderung. Man sollte sich lieber vorher über die Schneeverhältnisse informieren. Im Sommer sicher eine sehr schöne und kühle Schattentour.
Region Übersicht
Kompass Wander – Rad – Skitouren Naturns Latsch Schnalstal (051)
Garmin .gpx Tour/Track Original
Tour Eckdaten
| Länge | 23,14 km |
| Höhenunterschied | 1.234 m |
| Dauer | 3:08 Stunden (Im Sommer 1:45) |
| Kondition | einfach |
| Fahrtechnik | mittel (S2) |
| Ø Temperatur °C | 7,9 (März) |
| Ø Geschwindigkeit | 7,4 km/h |
Höhenprofil
Tour Beschreibung
Ausgangspunkt der Tour ist Naturns im Vinschgau. Die Anfahrt zum Trail Einstieg ist Vinschgau Typisch auf Teer. Aus Naturns heraus, am Bahnhof vorbei immer Richtung Nöderberg. Vorbei am Sportplatz und dann geht’s ganz einfach immer den Schildern mit dem schwarzen Bike “Uphill Naturnseralm” folgen. Was daran schwarz sein soll bleibt mir die ganze Strecke über ein Rätzel. Im Höhenprofil könnt ihr gut erkennen das es sich selten über die 12% Steigung bewegt. Kurz nach dem ersten Schild lassen wir den Ötzi Trainingsplatz (mit Wippen und einer kleinen aber feinden Spitzkehren Anlage zum Umsetzen üben. Die Öffnungszeiten könnt ihr im Ort Naturns bei Ötzi Bike erfragen. Wir radeln also weiter stur den Schildern folgend bis zum Kreutzbrunn hoch. Woran erkennt ihr Kreuzbrunn? Ein einfacher Holztrog mit Frischwasser und einem Schild Kreuzbrunn. Kurz danach erreichen wir einen Parkplatz. Jawohl einen Parkplatz den ab hier ist das Weiterfahren untersagt. Kurz danach geht es rechts weiter hoch. An der Wegkreuzung steht ein nettes Schild “Bike Highlight Merano”. Wir folgen dem Schild Richtung Mazoneralm.
Ich steckte buchstäblich mit dem Bike schon im Schnee und ab hier ging für mich die Mörder Tour los. 2 Stunden tragen, schieben und durch immer höher werdende Schneefelder stiefeln. Zum Teil verschwand ich Knietief. Begonnen hat die Mörder Tour bei ca. 1.350 m. Da waren die ersten Schneefelder ausgemacht aber noch fahrbar. Ab 1.500 m ging dann gar nichts mehr und ich musste mein Bike die letzten km und 250 hm Tragen. Die Tortur hat mich ganze 1,5 Stunden gekostet, nasse Füße inklusive. Ich hackte es schnell als Mega Fitnes Ganzkörper Programm ab und hoffte auf einen schönen Downhill. Den Einstieg wählte ich bei 1.752 m. Die knapp über 100 hm zum Mausloch hoch ersparte ich mir. So viel Ehrgeiz hatte ich dann doch nicht mehr. Das Schrecken überkam mich aber dann beim 5er Downhill. Nicht der Schnee machte mir Sorgen den das Schnee Surfen mit dem Bike hat richtig Spaß gemacht, sondern die massiven Baumfällarbeiten auf fast der kompletten oberen Strecke bis nach Platzgum (1.256m) machten die Strecke unbefahrbar wie ihr auf den Bildern sehen konntet. Zusätzlich dazu viel wohl die ein oder andere Wege Markierung mit um und das Suchen nach dem Weg wurde echt zu einer Herausforderung. Trotzt GPS Track war es nur durch ständiges stehenbleiben und in der Ferne nach Markierungen suchen, möglich den Weg nach unten zu finden. Des Suchens überdrüssig bin ich dann beim ersten Schild vom Ötzi Trail diesem gefolgt. Ein schöner flowiger und wenig anspruchsvoller Trail der mir nach den Strapazen so richtig Spaß bereitet hat.
Tour Video
6er Naturns mit Variante 39A
Die Erste Tour vom Bike Opening Vinschgau 2015 führte über einen Klassiker der !Während der Wander Saison absolut nicht zu befahren ist – VERBOT! Das Tourist Info Büro oder Ötzi Bike ist eine gute Anlaufstelle um nachzufragen ob man fahren darf. Heute durfte ich – kein Wandervolk unterwegs. Die Hotelbetten sind noch alle so gut wie leer.
Region Übersicht
Kompass Wander – Rad – Skitouren Naturns Latsch Schnalstal (051)
Garmin .gpx Tour/Track Original
Tour Eckdaten
| Länge | 25,55 km |
| Höhenunterschied | 1.580m |
| Dauer | 3:41 Stunden |
| Kondition | einfach |
| Fahrtechnik | mittel (S2) |
| Ø Temperatur °C | 10,6 (März) |
| Ø Geschwindigkeit | 6,5 km/h |
Höhenprofil
Tour Beschreibung
Ausgangspunkt der Tour ist Naturns im Vinschgau. Die Anfahrt zum Trail Einstieg ist Vinschgau Typisch auf Teer. Was mich persönlich für den Saison Auftakt gar nicht stört. Man gewöhnt sich langsam wieder an die Belastung. Auf den Bergstraßen sind außer ein paar wenige Milchlaster oder Bauern um diese Jahreszeit sowie so nichts los. Durch Naturns durch schraubt man sich stetig bergauf bis auf 1.552 m. Ich staune immer wieder wie früh man im Vinschgau schon absolut Schneefrei in solchen Höhen unterwegs sein kann. Und staub trocken ist es hier. Die Bergbauern auf der Sonnenberg Seite werden auch dieses Jahr wieder Wassermangel haben. Zurück zur Tour. Der Beginn der Tour ist direkt in Naturns. Hier fahren wir die Rathausstraße hoch die direkt an der Tourist Info vorbeiführt – wer den 6er fahren möchte fragt hier lieber nach bevor es weiter geht bis zur Via dei Campi der wir links folgen bis wir auf die Via Castello treffen. Und von nun an geht es steil bergauf. Im Schnitt kann man sagen pro km 100 hm. Rechter Hand haben wir einen schönen Blick auf das Castello hinter dem der 6er endet. Wir schrauben uns also immer weiter Richtung Sonnenberg, vorbei an herrlichen, modernen Villen und Ferienwohnungen. Nach 3,6 km halten wir uns links Richtung Rofen. Bei Rofen halten wir uns rechts Richtung Stauder, Gruber und Pirchhof. Der Pirchhof ist dann auch schon der Startpunkt in den Downhill. Der Pirchhof ist bewirtschaftet. Eine Rast lohnt sich nach den gut 1.000 hm die einem in den Beinen stecken.
Für meinen persönlichen Saison Start fühlte ich mich fit genug – ok hab es aber auch gemütlich angegangen und mir keinen Stress gemacht. Eine Salami Semmel später und mit angelegten Knee Guards geht es auch schon wieder bergab. Zuerst ein paar hm Meter die Straße wieder runter um dann gleich in den Trail einzufahren. Der Beginn ist ein kleines Stück des oberen 6er. Der 6er führt eigentlich bis auf 2.951 m zum Kirchbachkreuz. Für Freunde des Bike & Hike sicher ein anstrengendes Highlight. Und von nun an geht es stur dem 6er nach bis a) wieder nach Naturns oder b) bis oberhalb des Castellos kurz unterhalb von Falkenstein. Kurzer Fitness Check und ich entscheide mich noch die Variante mit einzubauen. Etwas Pioniergeist darf schon sein. Also die bekannte Strecke wieder bergauf doch diesmal nur bis zur Abzweigung Platatsch, Unterrain. Unterrain ist heute mein Ziel den .1500 hm für den Einstieg reichen mir aus. Wer nicht genug hat könnte hier noch bis Hochforch auf 1.555 m weiter fahren und den 29er und 39er sich geben. Ich entscheide mich aber für den 39A mit einer Hund bedingten Besonderheit. Zurück aber zum Einstieg bei Unterrain. Hier nicht wundern, man fährt mehr oder weniger direkt durch den Hof durch. Sofort nach dem Hof geht ab auf einen flowigen Trail Spaß pur. Eben bis zu der Stelle an der ein Tor mit einem kläffenden Hund kommt. Hier kann jeder für sich entscheiden ob der liebe Senna Hund einem freundlich gesinnt ist. Ab hier wird der Track ein bisschen verquert den ich entschied mich spontan ein kleines Stück zurück zu radeln um mich am ersten Hof auch gleich wieder zu verfransen. Mit dem Ergebnis etwas wieder hoch schieben zu müssen bis zum Einstieg in den 91er der später dann auch noch zum 39er/91er wird. Diesem folge ich bis zum Ausgangspunkt. Ein gelungene Saison Start 2015.
Tour Video
(Leider ist die Qualität nach dem Upload nicht das was ich mir unter HD vorstelle. Die aktuele YouTube Komprimierung macht sich hier sichtlich bemerkbar.)
1000 Stufen Panorama Tour
Die letzte Tour auf Elba in 2014 ist eine Mischung aus anspruchsvollen Berg Etappen aber auch erholsame Panorama Strecken. Planungsgrundlage der Tour war wieder die Kompass Isola d’Elba Wanderkarte. Startpunkt zum letzten mal der schönste Camping Platz auf Elba mit direktem Strandzugang und Standplatz mit Meerblick- Camping Tallinucci in der Bucht von Golfo di Lacona.
Region Übersicht
Lacona, Procchio,Poggio, Pomonte, Seccheto, Marina di Campo
Garmin .gpx Tour/Track Original
Tour Eckdaten
| Länge | 55,11 km |
| Höhenunterschied | 1.825 m |
| Dauer | 5,46 Stunden |
| Kondition | schwer |
| Fahrtechnik | schwer |
| Ø Temperatur °C | 23,1 |
| Ø Geschwindigkeit | 9,5 km/h |
Höhenprofil
Tour Beschreibung
Ausgangspunkt der Tour ist wieder der Camping Appartament Tallinucci in Lacona. Man folgt der Viale del Mare um auf die SP30 (Viale dei Golfi) zu gelangen. Dieser (Teerstraße) folgt man links abbiegend in Richtung Campo Nel elba. Wer hier die Tour noch anspruchsvoller gestalten möchte wählt den alternativen Anstieg zum Napoleon Trail aus Tour 4. Da wir jedoch wissen was uns erwartet belassen wir es dabei und fahren uns auf der SP 30 bis zum bekannten Bergrücken warm. Bei km 3,2 zweigen wir rechts in den Wanderweg (48) ein der uns über den Kopfsteinpflaster Weg wieder zum Einstiegspunkt Napoleon Trail (GTE 44) bringt. Diesmal bleiben wir aber auf dem 48 und folgen der Beschilderung Villa Napoleonica. Um diesen Teilabschnitt etwas spannender zu gestalten haben wir ein paar Abkürzungen durch den Wald genommen. Vertraut dem Track und folgt ihm bis km 5,98. Hier verlassen wir den Weg zum Napoleon Haus und tauchen in den Wald und somit auf einen butterweichen Mini Trail ein der uns verspielt und auch versaut (Wildschweinschäden) direkt an der SP 24 oberhalb von Procchio ausspuckt. Wir halten uns links und rollen gemütlich die SP24 entlang mitten nach Procchio hinein und auch wieder heraus. Procchio selbst ist ein Touristenort ohne Vergangenheit. Mehr muss man dazu nicht erzählen. Während wir uns durch den Ort immer der Hauptstraße folgend schlängeln wird die SP24 irgendwann zur Via della Cicala um nach der Ortsmitte dann kurz zur Via Delle Giner und dann wieder zur SP 25 wird um ein paar Meter später wieder Via Delle Gineste zu heißen. Mir bleibt bis heute die Namensgebung der Hauptstraße ein Rätsel. Auf jeden Fall verlassen wir die Straße mit den vielen Namen bei km 11 rechts um uns näher am Meer weiter Richtung Westen zu bewegen um dann einen Kilometer weiter wieder auf die Hauptstraße die jetzt Via delle Mimose heißt und eigentlich die SP25 ist, zu treffen. Bei km 12,6 ist es aber dann auch gut mit der Hauptstraße, wir wollen ja schließlich wieder in die Ruhe der Berge aufsteigen und das ist der Einstieg zum Aufstieg. Direkt in der Kurve halten wir uns links (Via Redinoce) und beginnen den langen Weg zum höchsten Punkt der Tour. Bis km 17 fahren wir auf der landschaftlich schönen Strecke Richtung Poggio um dann eben bei km 17 (Cascumballi) einen kurzen Trail nutzen um nach Poggio zu gelangen. Poggio hat Kultur und eine Mineralwasser Quelle. Sogar Winston Churchill hat hier schon Urlaub gemacht, man staune. Poggio selbst ist ein ruhiges Berdorf mit mittelalterlichem Charme. Poggios alte Kastanienbäume, autofreie Gassen, die massive Kirche und die berühmte Mineralwasserquelle Fonte di Napoleone prägen das Ambiente des idyllischen Ortes am Hang des Monte Capanne. 330 Höhenmeter über dem Meer und etwa drei Kilometer vor Marciana Alta ruht Poggio in Elbas Bergwelt. Und dieses Flair genießt man mit einer Espresso Pause auf der Piazza Castagnetto. Der Panoramablick ist berauschend und reicht bis zur Nachbarinsel Capraia.
Nach unserer ausgiebigen Pause fahren wir noch ein wenig durch das Bergdorf um das Flair aufzusaugen und im Gedächtnis zu behalten. Wieder auf Tour fahren wir die SP25 bis km 19,4 wo wir links in einen breiteren Wanderweg zur Romitorio die San Cerbone abbiegen. Bei der Kirche selbst setzen wir uns für eine kleine Rigel Pause kurz auf die historischen Mauern und schauen belustigt den durch den Wald schwebenden Käfigen der Bergbahn Monte Capanne zu. Wir bleiben jetzt auf den Wanderweg 6 und genießen das Stück bis kurz vor Marciana. Bei km 23,4 links halten. Hier queren wir auf einem kurzen Stück um auf den GTE 10 zu gelangen der uns zum höchsten Punkt der Tour der irgendwo im Dreieck um die Gipfel des Monte die Cote (950) der La Tabella (882) und der La Tavola (936) liegt. Der Abschnitt von der Kirche bis zum höchsten Punkt ist Abwechslungsreich und konditionell anspruchsvoll. Es ist auch nicht alles unbedingt fahrbar, mit der ein oder anderen Tragepassage ist zu rechnen. Den GTE 10 genießen wir (in der Kompass Karte als Schiebe Strecke gekennzeichnet) einfach und schlängeln uns verspielt durch den teils sehr verblockten Trial (Tour Video) bis km 29. Hier konnten wir uns nicht entscheiden und starteten einen Versuch zum IL Troppolo (748) zu gelangen, den wir auf der Hälfte aber wieder abgebrochen haben – ich hatte keine Lust mehr auf Schieben und Tragen. Zurück also wieder am Einstiegspunkt der 1000 Stufen Trails (Wanderweg 4) Richtung Pomonte. Auch dieser Abschnitt ist als Schiebe Strecke gekennzeichnet – nur weil Stufen vorzufinden sind? Wir können euch nur erzählen – versucht es es ist alles fahrbar und die Freude über das Geschaffte überwiegt dann doch vor der Angst und dem Respekt. Wenn ihr den Trail der 1000 Stufen geschafft habt, habt ihr ein der schönsten und technisch herausfordernden Strecken auf Elba gemeistert, von denen es noch einige mehr gibt. In Pomonte angekommen entledigen wir uns unsrer Protektoren. Mir hat es leider auf dem Teilstück den Schaltkäfig kräftig verbogen so dass ich ab hier nur noch eingeschränkt schalten konnte und uns zum Ende der Tour dann über den Pass per Teerstraße fahren lassen musste, aber dazu später. Also zurück Pomonte. In Pomonte angekommen schnaufen wir kurz durch und genießen dann den Panorama Abschnitt der Tour, der uns auf der zu dieser Jahreszeit wenig befahrenen SP25 über Fetovaia, Seccheto, Cavoli bis nach Marina di Campo zu unserer Eisdiele und letzter Stärkung der Tour führt. Das Eis genießen wir wieder auf der Strandmole mit Blick auf die Badegäste und die herrliche Bucht. Nachdem meine Schaltung nicht mehr richtig funktionierte entschieden wir uns diesmal nicht den Weg über die Meerseite bei Campo Nel elba zu nehmen sondern weiter auf der SP25 uns direkt zurück nach Lacona zu bewegen. Damit hat die Tour noch Ausbaupotential zu Beginn und zum Ende der Tour hin – das nächste mal wen wir wieder dort sind werden diese Alternativen mit eingebaut und die Tour auf > 2.000 hm ausgebaut. Leider habe ich auf Grund nicht aufgeladener Akkus nur den ersten Trail Teilabschnitt auf Video der 4er fehlt mir aber auch der wird nachgeholt wenn wir einmal wieder auf Elba unterwegs sind.
Tour Video
Die Drei Kamelbuckel Tour – Monte Perone, Monte Maolo, Monte Tabone
Die vierte Tour auf Elba in 2014 ist eine Kamelbuckel Tour die uns über den Monte Perone, den Monte Maolo und den Monte Tabone führt. Planungsgrundlage der Tour war wieder die Kompass Isola d’Elba Wanderkarte. Startpunkt wieder einmal der schönste Camping Platz auf Elba mit direktem Strandzugang und Standplatz mit Meerblick- Camping Tallinucci in der Bucht von Golfo di Lacona.
Region Übersicht
Lacona, Colle di Procchio, Monte Perone, San Piero in Campo, Campo Nell elba
Garmin .gpx Tour/Track Original
Tour Eckdaten
| Länge | 39,62 km |
| Höhenunterschied | 1.500 m |
| Dauer | 4,37 Stunden |
| Kondition | mittel |
| Fahrtechnik | schwer |
| Ø Temperatur °C | 22,5 |
| Ø Geschwindigkeit | 8,6 km/h |
Höhenprofil
Tour Beschreibung
Ausgangspunkt der Tour ist wieder der Camping Appartament Tallinucci in Lacona. Man folgt der Viale del Mare um auf die SP30 (Viale dei Golfi) zu gelangen. Dieser (Teerstraße) folgt man links abbiegend in Richtung Campo Nel elba. Obwohl das Ziel wie in Tour 3, der herrliche Napoleon Trail ist, wählen wir diesmal einen neuen Zugang. Einen kleinen Rat vorab, Frühstückt gut aber nicht zu gut den diesmal geht es von Beginn an Rampe für Rampe direkt nach oben. Ok zurück zur SP30 der wir ja links gefolgt sind. Hier biegen wir aber nach ein paar Metern gleich wieder rechts ab und folgen der Straße die eher wie eine Zufahrt zu Ferien Appartements aussieht. Wir halten uns immer links und umrunden die Häuser. Wer hier die kläffenden Hunde schon hört muss nicht umdrehen, die sind (normalerwiese) alle hinter einem hohen Zaun eingesperrt und sind einfach nur laut. Direkt hinter den Appartements wird die Straße dann auch schon zu einer Schotter Piste die auf den ersten Metern noch gemütlich nach oben geht aber nach der ersten Kurve geht’s ab. Auf diesem Stück erleben wir die Vielfalt der Insel. Durch dichten Wald und von Wildschweinen durchwühlten Morast der durch den gestrigen Regen eine zähe Masse bildet, wird das scheinbar kleine Stück bergauf zur Qual. Schon nach 2,8 km haben wir dann die 390 hm von 0 hm weg, geschafft. Kurz durchatmen und links abbiegen um dann gleich wieder die letzten, jetzt aber gemütlichen, Höhenmeter hinauf zu kurbeln um gleich wieder gemütlich ein paar hm sich treiben zu lassen (Tour Video). Bei km 3,6 treffen wir auf die nächste Kreuzung (3 Wege treffen aufeinander). Hier halten wir uns scharf links und lockern bei einem leichten Gefälle unsere Oberschenkel und Unterarme (Kopfsteinpflaster ähnlicher Weg) bis wir wieder auf die alte bekannte Brücke stoßen, die den Einstieg in den Napoleon Trail (Tour Video) markiert. Technisch ist der erste Downhill ein Highlight auf Elba es ist alles fahrbar (S3 Können ist Grundvoraussetzung). Das Ende dieses herrlichen Teilabschnittes markiert eine große alte Ruine über die ich leider noch keine Informationen herausfinden konnte. Es scheint ein wohlhabender Bauer aus der Region gewesen zu sein, den das Haus scheint mir ein wenig Venezianisch und für diese Region und den Standort ungewöhnlich groß. Mit dem Staunen über die Ruine überqueren wir die Brücke und halten uns links. Jetzt folgen wir einem Teilstück vom vorherigem Tag (Tour 3) Auf der breiten Schotterpiste geht es dann gemütlich bergab. Irgendwann wird die Piste dann wieder zu einer Teerstraße. Bitte passt hier besonders auf. Ihr schlängelt euch mehr oder weniger durch etliche Bauern- und Wohnhäuser durch. Hier rechnen die Autofahrer mit keinem Mountainbiker. Auch wenn die scheinbar unbefahrene Straße zum Heizen einlädt würde ich es nicht mehr machen. Mit dem Rausch des Downhills sollte man auch nicht die Abzweigung nach links verpassen. Ab hier folgen wir den Track und kommen wieder auf die SP30. Dieser folgen wir links bis km 8,83. Hier verlassen wir die SP30 rechts auf einen Schotterstraße abzweigend. Dieser folgen wir dann wieder bis zur nächsten Möglichkeit rechts, um auf die Via del Forcioni abzuzweigen. Der Via del Forccioni folgen wir leicht bergauf radelnd. Einfach dem Track abfahren und in keine Höfe abzweigen, ihr wisst ja die Hunde und so. Bei km 10,86 verpassen wir es dann auch nicht, uns rechts zu halten. Immer stur dem Weg folgend halten wir uns auch bei km 12,6 wieder rechts um einen Kilometer später dann wieder rechts abzuzweigen. Landschaftlich wunderschön schlängelt sich die Forststraße nach oben und zerrt an den Kräften. Es ist nicht besonders steil aber eben stetig ohne Pause. Oben (scheinbar) angekommen erreichen wir einen beliebten Wander- und Picknick Platz den man auch für eine Wanderung auf den mit dem Mountainbike nicht befahrbaren höchsten Berg auf Elba, den Monte Capanne anfahren kann.
Unter Pinien und auf einer Blumenwiese strecken wir uns ein wenig aus um die Sonne und die Brotzeit zu genießen, den was nach der Pause kommt ist Kräfte zerrend. Nachdem wir unsere Kräfte aufgetankt haben, fahren wir quer über den Rastplatz um den Wanderschildern Richtung Monte Capanne zu folgen. Über eine schöne Rampe, die nach der Brotzeit nicht jeder schaffen muss, kurbeln wir uns auf 695 m bis zu km 14,2 hoch. Eine unscheinbare Abzweigung und eine für Elba typische Wanderweg Beschriftung auf Holzpfeilen, suchen wir den Einstieg in den 7er Wanderweg. Der 7er hat es in sich, fahren, absteigen, schieben, kurz tragen, wieder fahren um dann gleich wieder abzusteigen. Das ist die Charakteristik des ersten Abschnittes (Tour Video). Meine ganz persönliche Bekanntschaft machte ich im Abschnitt den ich – the Rocks hell (Tour Video)– taufte und der mich auf, geschuldet durch einen dummen Fahrfehler, den Boden holte. Der 7er schlängelt sich wunderschön im dichten Waldschatten am Hang entlang bis wir auf den höchsten Punkt mit 747 m plötzlich aus dem Wald auftauchen und sich ein herrlicher Blick über die Insel aufmacht. Kurz durchatmen und ab in den Downhill und genießen (Tour Video). Hier könnt ihr es bis zur Ortschaft San Piero in Campo richtig krachen lassen. Im Ort selbst sind wir dann auch wieder auf Teer und bitte nehmt mir hier Rücksicht auf die Bewohner. Sie sind es nicht gewohnt das ein Fahrrad auch gerne mal an die 70 km/h erreichen kann. Es verleitet und das Adrenalin sagt dir lass es weiter krachen, doch die Vernunft und vor allem die Rücksichtnahme sollte deine Finger zur Bremse greifen lassen. Mit gedrosselter Geschwindigkeit schlängeln wir uns dann durch das wunderschöne Bergdörfchen um nach dem Ortschild auf der Teerstraße dann in den folgenden Serpentinen seine Schräglage auszutesten. Wir folgen jetzt wieder stur unserem gps Track durch bewohntes Gebiet bis nach Campo Nell’elba. In Campo Nell’elba können wir unsere Kräfte wieder auftanken. Ein Tipp, nach dem begrünten Kreisverkehr auf der rechten Seite die erste Eisdiele ist die Beste!. Vollbepackt mit einem riesen Becher Eis rollen wir einhändig gerade aus auf den Stadtstrand zu. Hier erst genießen wir unsere gefühlten 10 Eiskugeln und machen es uns auf der Strandmauer bequem um dem Treiben am Strand zuzusehen.
Nach dem Eis Genuss und natürlich gestärkt, rollen wir gemütlich über die Viale degli Etruschi Richtung SP30. Bekannt aus der Tour 3 biegen wir hier gleich wieder rechts in die Einfahrt vom Camping Ville Degli Ulivi ab. Den Camping Platz umrunden wir indem man mit einer schönen rechts links Kombination am Parkplatz vorbei auf einem Trampelpfad über die Wiese fahren bis wir wieder auf zivilisiertes Terrain und die Straße Traversa di Via Segagnana stoßen und uns Rechts halten um selbige auch rechts gleich wieder zu verlassen. Ab hier heißt es der Weg ist das Ziel. Wir folgen stur dem Weg der stetig und fies bergauf Richtung Ausgangspunkt führen sollte. Bei km 13 müsst ihr noch mal etwas aufpassen. Wahrscheinlich werdet ihr hier schon etwas gemütlicher unterwegs sein aber vergesst nicht hier müsst ihr euch links halten. Noch mal kurz durchatmen einen Schluck Wasser tanken und Rampe für Rampe sich nach oben schrauben. Wir hatten Glück das es bei uns bewölkt war, in voller Sonne möchte ich dieses gemeine bergauf Stück nicht unbedingt fahren müssen. Bei km 15,32 können wir dann etwas durchatmen es ist fasst geschafft und ihr habt einen tollen Blick aufs Meer. Kurz ausgeruht geht es dann links noch ein paar Höhenmeter gemütlich weiter bis ihr den höchsten Punkt bei 341 hm erreicht habt. Hier solltet ihr euch dann auch an der nächsten Abzweigung befinden. Wir halten uns Rechts um nach einer links rechts Kurve bei km 17,93 links abzubiegen. Ab hier immer links dem Trail (Tour Video) folgen der zum Teil flüssig zum Teil bockig ist. Wir hatten Pech und es schüttet aus allen Eimern. Die Strecke war durch den Lehmboden extrem schmierig. Slidend durch die Büsche immer Richtung Meer – hat aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit dann doch riesen Spaß gemacht. Der Trail endet dann direkt auf einer Teerstraße der ihr links bis man wieder auf die SP30 gelangt, folgt. Wenn alles gut gegangen ist befindet ihr euch kurz vor Lacona und müsst nur noch rechts der SP30 folgen bis es wieder rechts zum Ausgangspunkt geht.











































